Aktuelle Projekte

Unsere Projekte sind darauf ausgerichtet, die sozialen Kompetenzen der Schüler*innen zu stärken, präventive Maßnahmen umzusetzen und die Zusammenarbeit zwischen Schule, Familien und außerschulischen Einrichtungen zu fördern. Erfahren Sie hier mehr darüber.

Sozialarbeit an Schule mit Hund – hundegestützte Pädagogik an der Grundschule Am Grünen Kamp

Unter der hundegestützten Pädagogik wird der Einsatz von ausgebildeten Hunden zur Unterstützung des sozialpädagogischen Angebotes durch eine ausgebildete Fachkraft verstanden. Der Einsatz des Pädagogikbegleithundes kann beispielsweise zur Verbesserung der Lernatmosphäre und des Sozialverhaltens der Schüler*innen beitragen. 

Als „Co – Pädagoge“ unterstützt Simba den Bereich Sozialarbeit an Schulen an der Grundschule Am Grünen Kamp und wird dabei von der Sozialpädagogin Nora Brüning-Wolter geführt. Der Umfang und die Inhalte der hundegestützten Pädagogik variieren dabei von der reinen Anwesenheit des Hundes in der Schule bis hin zur aktiven Teilnahme des Vierbeiners in Interaktion mit den Kindern. 

Simba ist ein aktiver, sehr kontaktfreudiger und freundlicher Labrador-Golden Retriever-Mischling. Er spielt gerne, zeigt seine Tricks und genießt die gemeinsame Zeit mit den Kindern. Simba macht keine Unterschiede, er bewertet nicht und akzeptiert alle Kinder, so wie sie sind. Im Januar 2022 haben Simba und Frau Brüning-Wolter die Ausbildung zum ESAAT zertifizierten Pädagogikbegleithundeteam bei der Steinfurter Akademie für tiergestützte Therapie (SATTT) erfolgreich absolviert. Simba wird regelmäßig dem Tierarzt vorgestellt und sie nehmen gemeinsam an Fortbildungen teil. 

Simba wird in verschiedenen Bereichen in der Schule eingesetzt. In einigen Klassen ist er Teil des Sozialkompetenztrainings. In manchem Stunden liegt Simba auf einem ihm zugeordneten Platz und ist einfach nur anwesend. In anderen Stunden ist Simba ein aktiver Bestandteil der Stunde und agiert mit den Kindern. Auch bei Einzelfällen kommt Simba zum Einsatz. In vielen Konfliktfällen oder bei Problemen der Schüler*innen wirkt sich der Einsatz von Simba positiv aus. Darüber hinaus wird Simba einmal in der Woche in der Hunde-AG eingesetzt. Dort lernen die Kinder den richtigen Umgang mit dem Hund, seine Körpersprache zu lesen, mit ihm zu spielen und auf seine Bedürfnisse einzugehen. Ebenfalls ist Simba bei manchen Angeboten des Ferienprogrammes dabei oder es gibt ein extra Simba-Angebot für die Kinder. 

Bevor die Kinder mit Simba interagieren, lernen sie die wichtigsten Regeln, sodass sich alle wohlfühlen. Das Angebot der hundegestützten Pädagogik richtet sich an alle Kinder der Schule. Es ist aber stets freiwillig und die Kinder entscheiden selbst, ob sie mit Simba in Kontakt treten wollen. Natürlich werden auf Allergien oder Ängste besonders Rücksicht genommen.

Meine Welt, meine Heimat

An der Astrid-Lindgren-Grundschule findet seit ca. 2 Jahren regelmäßig das Projekt „Meine Welt, meine Heimat“, konzipiert von der dortigen Sozialarbeiterin Sabine Wolff statt.

Zitate Schüler*innen: „Mariam du siehst bestimmt schön aus, wenn du ein Kopftuch trägst.“, „Meine Eltern waren überrascht, dass ich meinen Gebetsteppich in der Schule zeigen darf.“, „Wow, bei diesen Stiften ist auch endlich meine Hautfarbe dabei.“ (Arbeit mit „Hautfarben für alle“), „Ich mag Melissa, auch wenn sie einen Jungenpullover trägt.“, „Ich wusste gar nicht, dass deine Eltern auch aus Syrien geflüchtet sind.“, „Voll viele Namen haben was mit Gott, Charaktereigenschaften oder der Natur zu tun. Voll schön!“

Die Schule ist nicht nur ein Lern- sondern auch ein Lebensort, so lautet der Leitsatz der Sozialarbeit an Schulen der Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung. Die Schule ist ein Ort, an dem unweigerlich Begegnungen der Schüler*innen, Eltern aber auch Pädagogen entstehen. Kinder und Jugendliche erhalten die Chance ihre eigene Lebenswelt zu hinterfragen, lernen Vorbilder anderer Kulturen kennen und werden zwangsläufig außerfamiliären interkulturellen Einflüssen ausgesetzt.  

Delmenhorst, wie auch insbesondere der Stadtteil Düsternort, war und ist durch Zuwanderung gekennzeichnet ist. Das Bild ist geprägt von Individuen unterschiedlicher Herkunft. Demnach stellt sich innerhalb der Institution Schule sowie der Jugendhilfe die Frage, wie interkulturelle Begegnungen positiv unterstützt werden können. Mit „Eine Welt, eine Heimat!“ wollen wir ein Mindestmaß an Respekt und Akzeptanz fördern sowie den Anstoß geben Vielfalt als eine Chance zu erleben. Doch was braucht es dafür? 

Der entscheidende Grundgedanke besteht darin einen Raum zu gestalten indem unterschiedliche Lebenswelten wertfrei betrachtet werden können und ein beidseitiges Interesse entsteht. Ich darf kritisch sein, Haltungen hinterfragen und für nicht gut befinden. Wir wollen einander zuhören und mithilfe von Verständnis und Wertschätzung ein friedliches Miteinander erzeugen. Dabei sind wir nicht alle gleich, aber gleich viel wert! 

Eine zeitlich begrenzte Projektarbeit erfordert eine präzise Frage- und Zielstellung sowie die Herausarbeitung anwendungsbezogener Methoden. Als Sozialpädagogin verfüge ich über einen umfangreichen interkulturellen Methodenpool. Gemeinsam füllen wir die Worte Respekt, Akzeptanz und Toleranz mit Leben. Ich greife Fragen und Themen der Kinder auf, denn sie selbst sind Experten ihrer interkulturellen Lebenswelten. Wichtig ist es mir dabei auch die Erziehungsberechtigten mit in den Erarbeitungsprozess einzubeziehen und Fragestellungen zurück in das Elternhaus zu geben. Die Kinder kommen dabei in die Selbstwirksamkeit und hinterfragen das bisherige familiäre Wertesystem. Dabei obliegt es jedem Einzelnen inwieweit sie/er Informationen, Gedanken und Gefühle vertraulich in die interkulturelle Diskussion einfließen lässt. Oftmals fehlen in der Gesellschaft Räume, Zeit aber auch Mut sich gegenseitig kennenlernen und befragen zu dürfen. Diesen Raum will ich eröffnen. 

Bereits durch die Wahl der Workshopleitungen bringen wir Vielfalt zum Ausdruck. Es ist wichtig Sozialpädagog*innen verschiedenen Geschlechtes, verschiedener Altersstrukturen sowie unterschiedlicher kultureller Hintergründe zu repräsentieren. Aus der Alltagspraxis weiß ich, wie entscheidend dies in Bezug auf verlässliche Zugänge und die Identifikation zwischen den Kindern (sowie den Erziehungsberechtigten) und dem pädagogischen Personal ist. Trotz allem ist es unser Ziel Vorurteile und Stereotype aufzubrechen und zu überwinden. 

Projektbegleitend setzen sich die Schüler*innen 5 Tage altersgerecht mit ihrer Identität bezugnehmend auf ihre Migrationsgeschichte auseinander. Mithilfe verschiedener Methoden werden sie dazu ermutigt ihre Wirkung auf andere zu prüfen, eigene Bedürfnisse und Werte zu formulieren und diese in Einklang mit der Außenwelt zu bringen. Sie werden auch dazu angeregt sich die Frage zu stellen wie sie Vielfalt nachhaltig in der Gemeinschaft mitgestalten können. 

Ferienangebote

In Abgrenzung zur „klassischen“ Schulsozialarbeit bietet die Sozialarbeit an Schulen regelmäßige Ferienprogramme für die Schüler*innen an den einzelnen Schulen an. Hiermit wird einerseits das Motto „Schule ist nicht nur Lernort, sondern auch Lebensort“ verwirklicht, in dem Schüler*innen ihre Schulen außerhalb von Unterricht und Zensuren erleben, andererseits wird durch diese Angebote die Beziehung und das Vertrauensverhältnis zu den Sozialarbeiter*innen gestärkt und gefestigt.

In der Regel finden die Ferienprogramme in den Oster-, Sommer- und Herbstferien statt und bilden eine große Bandbreite ab. Neben Angeboten an den Einzelschulen werden kooperative Angebote unterschiedlicher Schulen vorgehalten sowie Angebote von Mädchen*- oder Jungen*arbeitskreisen eingebunden. 

Eine kleine Auswahl vergangener Angebote stellen wir Ihnen hier vor: 

Kreative Angebote: Bau von Spieltischen, Diamond Painting, Nähkurs, Modellbauwerkstatt, Fächer gestalten, Steine bemalen, Makramee, Armbänder knüpfen. Sportliche Angebote: Fußballturnier, Freibadbesuch, Fahrradtour, Tobetag in der Sporthalle, Kanutour, Schlickfußball, Angeln, Segelregatta, Minigolf

Ausflüge: Wasserwerk, Botanika, Polizei, Tag am Meer, Moorwandern, Bauernhof, Weserstadion, Bücherei, Schokoladenmuseum. Jahreszeitliche Angebote: Ostereiersuche, Kürbistag, Marmelade kochen, Erdbeeren pflücken und zubereiten, Weihnachtskarten basteln, Blätter sammeln, Osterhasen backen. Sonstige Angebote: Forschertag, Legotag, Glückstag, Pokemon-Tag, Disneyhelden-Tag, Schulranzen-Putzparty, Pizza backen, Schulkino, Tag im Wald, Schulgarten, Chaosralley. Angebote mit Eltern oder Großeltern: Eltern-Kind-Cafe, Basteln mit Oma, gemeinsames Frühstück

Aktuell in Planung ist ein Sommercamp, das als Kooperationsprojekt von mehreren Sozialarbeiter*innen an Grundschulen gemeinsam für deren Schüler*innen durchgeführt wird. Eine Woche lang können Schüler*innen sich kennenlernen, gemeinsam Spaß haben, sich kreativ und sportlich austoben und ganz viel Natur und Gemeinschaft genießen.

Interkultureller Genuss an Delmenhorster Schulen


Im Rahmen der Interkulturellen Woche vom 23. bis 29. September 2024 bietet die Sozialarbeit an Schulen der Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung an allen 17 Schulstandorten interkulturelle Kochaktionen an: 

  • Rezepte meiner Oma, 
  • französische Küche mit dem Französischkurs, 
  • meine Klasse kocht für deine Klasse, 
  • Buffet für alle, 
  • schulübergreifende Kochprojekte, 
  • interkultureller Brunch, 
  • Eltern-Kind-Kochen 
  • Kreative Backprojekte

und vieles mehr sollen das Interesse füreinander, internationale Genüsse und die Lust am gemeinsamen Genießen wecken. Im Anschluss soll ein digitales Kochbuch entstehen und an die gemeinsamen Projekte erinnern.

Wall of Ausbildung

Im Rahmen der Projektwoche haben Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule mit großem Engagement die „Wall of Ausbildung“ gestaltet und umgesetzt. Diese Infowand dient als zentrale Anlaufstelle für alle Schülerinnen und Schüler, die sich über Praktikumsplätze, Ausbildungsmöglichkeiten und Bewerbungstipps informieren möchten.

Ziel des Projekts war es, eine visuell ansprechende und informative Plattform zu schaffen, die es den Jugendlichen ermöglicht, sich eigenständig über Berufschancen und Ausbildungswege zu informieren. Durch die Bereitstellung aktueller Informationen zu freien Praktikumsstellen, Praktikumsterminen und Ausbildungsplätzen wird die Berufsorientierung an unserer Schule aktiv unterstützt. Die „Wall of Ausbildung“ wird von der Sozialarbeit an der Mosaikschule regelmäßig auf neustem Stand gehalten.

Die Projektgruppe, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der 8. Klassenstufe, übernahm die vollständige Gestaltung der Wand. Im Werkraum wurde die Wand mit kreativen Designs bemalt, besprüht und anschließend mit Korkplatten beklebt, um eine flexible und leicht aktualisierbare Infotafel zu schaffen. Diese Arbeit bot den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre handwerklichen Fähigkeiten zu entwickeln und kreative Ideen umzusetzen.

Die „Wall of Ausbildung“ ist nicht nur eine praktische Informationsquelle, sondern auch ein Symbol für das Engagement und die Kreativität unserer Schüler. Die Infotafel wird regelmäßig aktualisiert und bietet wertvolle Hinweise und Tipps rund um Bewerbungsverfahren, was den Schülerinnen und Schülern hilft, sich optimal auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten.

Das Projekt „Wall of Ausbildung“ zeigt eindrucksvoll, wie durch Eigeninitiative und Teamarbeit ein bedeutender Beitrag zur Berufsorientierung an unserer Schule geleistet werden kann. Die Schülerinnen und Schüler haben mit viel Freude und Einsatz eine nachhaltige Ressource geschaffen, die von Schülern für Schüler entwickelt wurde und auch zukünftig einen festen Platz in unserer Schulgemeinschaft haben wird.

Glückstag

In den Osterferien 2024 fand ein schulübergreifender Tag zum Thema „Glück“ als Kooperationsprojekt der Sozialarbeiterinnen der Parkschule, der Käthe-Kollwitz-Schule und der Mosaikschule statt. 

„Das Leben ist bunt und das Glück ist in vielen verschiedenen Formen zu finden, wir finden es heraus… Wir wollen Poster gestalten, warmen Tee trinken, Pudding essen, einen Film gucken, Fantasiereisen machen und vieles mehr… Seid ihr bereit für einen Tag voller Glück?“

Mit diesem Slogan wurden die Kinder neugierierg auf unser Projekt gemacht. Die insgesamt 37 Kinder, die daran teilnahmen, haben Methoden und Techniken erlernen, wie sie selbst für ihr Glück und somit für ein glücklicheres Leben sorgen können. Dadurch, dass an diesem Tag drei unterschiedlichen Schulen zusammenarbeiteten entstand auch ein übergreifendes Vernetzen und Arbeiten zwischen den Kindern und den Schulen. Kinder sehen dadurch, dass das Leben ganz bunt sein kann und das Glück in vielen verschiedenen Formen zu finden ist. 

Gemeinsam wurde mit den Kindern ein vielseitiger und sehr gemütlicher Tag gestaltet. Zum Beginn fanden die Kinder zunächst heraus, was sie eigentlich glücklich macht. Leben, Familie, Freunde, Gesundheit, Essen, Spielen, Filmegucken sind einige Antworten der Kinder. Eines freut sich auf den Familienurlaub, ein anderes über die neuen Schildkröten.  

Nacht der Jugend 2024

Alle zwei Jahre findet in Delmenhorst die „Nacht der Jugend“ statt. Dieses Event, was auf dem Gelände der Nordwolle ihren Platz gefunden hat, thematisierte in diesem Jahr das Motto „Wegschauen – nein danke“. Die Nacht der Jugend steht symbolisch für das Gedenken an die Reichsprogromnacht und die Opfer des Nationalsozialismus, soziale Verantwortung, Respekt, Demokratie und Toleranz. Außerdem ist die Veranstaltung von Jugendlichen für Jugendliche und bieten ein vielseitiges Programm aus Musik, Theater, Malerei, Bastelaktionen usw. 

Wir haben uns als Delmenhorster Jugendhilfe Stiftung mit dem diesjährigen Motto auseinandergesetzt und kleine Schilder entworfen, die man vor das Gesicht halten konnte und wo nur noch die Augen durch einen kleinen Schlitz zu erkennen waren. Vorne durften die Kinder und Jugendlichen einen Hashtag aufschreiben, der zum Motto des Abends passt.


Anschließend wurde mit einer Fotobox ein Foto gemacht, welches dann auf einer Pinnwand ausgestellt werden konnte. Der Zulauf an unserem Stand war riesig und wir haben viele tolle Gespräche führen können.

Wellfare-Tag an der RS Lilienstraße

Kurz vor den Abschlussprüfungen der 10. Klassen fand an der Realschule Standort Lilienstraße ein Wellfare Tag statt. Die Idee entstand durch einen Arbeitsaufenthalt der Förderschullehrerin in Finnland. Dort sind solche Angebote ein wesentlicher Bestandteil des Lernens und des Miteinanders.

Gemeinsam wurden verschiedene Stationen entwickelt und vorbereitet, die dann von den Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs besucht werden konnten. Der Raum war entsprechend vorbereitet, mit entspannter Musik, Tee und Keksen, Sitzsäcken, Decken, Spielen und gemütlichen Ecken. 

So hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit, sich zu entspannen, wertgeschätzt zu werden und dem Druck der bevorstehenden Prüfungen kurz zu entfliehen, andererseits konnten sie Methoden erlernen und ausprobieren, wie sie mit dem hohen Stresspegel umgehen können. Die Stunde „Ruhe“ nutzen die Kids auf ganz unterschiedliche Weise. So wurden beispielsweise Perlenarmbänder gemacht, andere chillten in den Sitzsäcken und wieder andere spielten gemeinsam Brettspiele oder machten sich gegenseitig „Mutmachkarten“ für die Prüfungen. Das Highlight für alle war das spontane Klavierkonzert einer Schülerin, die mit ihren Liedern eine ganz besondere Stimmung erzeugte. Abschließende Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zeigten deutlich: Eine Wiederholung dieses Tages, sollte fest in den Kalender aufgenommen werden. 

Projekt Willkommen

Unter der Mitbestimmung und Beteiligung des Schülerrates konnte das  Projekt „Herzlich Willkommen“ – an der Hermann – Allmers – Schule erfolgreich umsetzt werden. In Kleingruppen und in Sozialtrainings wurde unter Anleitung der Sozialarbeiterin fortlaufend über die Vielfalt der Schüler*innenschaft in Sprache, Herkunft und Kultur gesprochen.

Welche Feste feiern wir? Welche Sprachen sprechen wir? Wo liegt das Land, aus dem Du kommst.? Gemeinsamkeiten und vielleicht auch Unterschiede wurden festgestellt. Die Gespräche haben die Schülerinnen und Schüler neugierig aufeinander gemacht und sie im Miteinander in ihrer Vielfalt gestärkt. Eine Abfrage des Schüler*innenrates in den Klassen ergab, dass wir 11 Sprachen haben, die zur Willkommenskultur unserer Schule gehören. 13 Schülerinnen und Schüler haben in 11 Sprachen Bilder mit dem Schriftzug „Herzlich Willkommen“ gemalt und geschrieben in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch, Bulgarisch, Polnisch, Arabisch, Spanisch, Rumänisch und Moldawisch.

Die Bildertafeln wurden im Frühjahr 2022 von außen für alle sichtbar am Schulgebäude installiert und sind damit ein wertvoller Beitrag zu unserem Programm „Schule ohne Rassismus“.

Mit dem Thema der Vielfalt der Kulturen, aus denen unsere Schülerinnen und Schüler kommen, ist es uns gelungen, Akzeptanz untereinander zu schaffen und füreinander zu sensibilisieren. Wir möchten unserer Schüler*innenschaft auch weiterhin eine vorurteilsfreie Erziehung und Bildung ermöglichen und sie in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen.

Projekt Streitschlichter*innen

Seit vielen Jahren findet an der Hermann-Allmers-Schule die Ausbildung zur Streitschlichterin/zum Streitschlichter statt. Diese Ausbildung wird schulintern von der Sozialpädagogin der Schule in einem Workshop durchgeführt. In Absprache mit der jeweiligen Klassenlehrkraft werden 20 Schülerinnen und Schüler ausgewählt, die gerne Streitschlichterin oder Streitschlichter werden möchten. Die Schülerinnen und Schüler erlernen wichtige soziale Schlüsselkompetenzen wie z.B. den konstruktiven Umgang mit Konflikten, Toleranz und Teamarbeit. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag für ein freundlicheres Miteinander.

Die Förderung sozialer Kompetenzen aller Schülerinnen und Schüler der Schule wird durch die Streitschlichterinnen und Streitschlichter gestärkt. 2020 haben die Streitschlichter der Schule mit Unterstützung des Schülerrats einen Bauwagen erhalten. Im Rahmen einer Ferienprojektwoche und Projektmitteln von „Demokratie Leben“ wurde der Bauwagen von den Streitschlichtern selbst renoviert und gestaltet.  Der Bauwagen wird seitdem aktiv und in Eigenverantwortung in den Pausen für die Streitschlichtung genutzt.