
Aktuelle Projekte und Aktionen
Hier sind aktuelle Projekte und Aktionen unserer unterstützenden Organisationen zu finden.
Ein starkes Zeichen für Vielfalt und Verantwortung
Die Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet und setzt damit ein klares Zeichen für eine vorurteilsfreie, wertschätzende und zukunftsorientierte Organisationskultur. Mit diesem Schritt bekennt sich die Stiftung zu gelebter Vielfalt als Grundlage ihres Handelns — sowohl innerhalb des Teams als auch in der täglichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien.
Vielfalt wird hier nicht als Herausforderung verstanden, sondern als Stärke: Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Lebensrealitäten tragen dazu bei, sensiblere Angebote zu gestalten, gerechtere Teilhabe zu ermöglichen und Diskriminierung aktiv entgegenzuwirken. Die Unterzeichnung der Charta ist dabei nicht nur ein symbolischer Akt, sondern Ausdruck eines langfristigen Engagements für strukturelle Veränderungen, diskriminierungssensible Prozesse und eine Kultur der Wertschätzung.
So wird Diversity zu einem festen Bestandteil der Organisationsentwicklung — mit dem Ziel, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der alle Mitarbeitenden respektiert werden und gleichzeitig die bestmögliche Unterstützung für junge Menschen und ihre Familien gewährleistet ist.

Christopher Street Day
Delmenhorst
Wir haben als Jugendhilfe-Stiftung am ersten Christopher Street Day (CSD) in Delmenhorst teilgenommen, um ein starkes Zeichen für Solidarität, Vielfalt und Menschenrechte zu setzen.
🌈 Warum wir als Jugendhilfe-Stiftung am CSD teilnehmen:
Jugendhilfe ist auch politische Arbeit. Der CSD bietet die Möglichkeit, sich gemeinsam mit anderen Organisationen für Menschenrechte, Chancengleichheit und Teilhabe starkzumachen
🌈 Für Vielfalt und Gleichberechtigung eintreten:
Der CSD steht für die Rechte von LGBTQIA+-Personen. Als Jugendhilfe-Stiftung bekennen wir uns zu einer offenen, vielfältigen und diskriminierungsfreien Gesellschaft.
Wir setzen ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Homophobie – gerade auch in der Kinder- und Jugendhilfe.
🌈 Jugendliche in ihrer Identitätsentwicklung stärken:
Viele junge Menschen, die wir begleiten, sind in der Phase der Selbstfindung – auch hinsichtlich ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität.
Durch unsere Präsenz zeigen wir: Du bist richtig, wie du bist. Wir stehen an der Seite von jungen queeren Menschen – mit Respekt, Schutz und Unterstützung.
🌈 Sichtbarkeit schaffen – auch in der Jugendhilfe:
Noch immer erleben queere Jugendliche Diskriminierung – teils auch in Einrichtungen der Jugendhilfe.
Mit unserer Teilnahme machen wir sichtbar, dass wir queere Lebensrealitäten anerkennen, unterstützen und aktiv Raum für Vielfalt schaffen.
🌈 Mitarbeitende und junge Menschen empowern:
Unsere Teilnahme am CSD ist auch ein Signal an unser eigenes Team: Wir fördern ein inklusives Arbeitsumfeld.
Queere Mitarbeitende und junge Menschen erleben dadurch Rückhalt und Bestärkung.
🌈 Politisches Zeichen für eine gerechtere Gesellschaft:
Jugendhilfe ist auch politische Arbeit. Der CSD bietet die Möglichkeit, sich gemeinsam mit anderen Organisationen für Menschenrechte, Chancengleichheit und Teilhabe starkzumachen

20 Jahre Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung – 20 Jahre Engagement und gelebte Verantwortung
In den vergangenen 20 Jahren haben wir gemeinsam mit vielen engagierten Mitarbeitenden, Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen unzählige Lebenswege begleitet. Dabei stand stets das Wohl des Kindes im Mittelpunkt – sei es in stationären Wohngruppen, der Inobhutnahme oder in der Sozialarbeit an Schulen.
Am 05.09.2025 haben wir in der Markthalle Delmenhorst unser 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Zunächst gebührte der Dank allen Mitarbeitenden, ohne die es das 20-jährige Bestehen der Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung nicht geben würde.
Die Oberbürgermeisterin Petra Gerlach sprach ein Grußwort und hob die Bedeutung der Arbeit der Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung für die Jugendhilfe in der Stadt Delmenhorst hervor.
Es folgten Einblicke in unsere Arbeit, ein Rückblick auf die letzten 20 Jahre und eine kritische und zukunftsgerichtete Auseinandersetzung mit unserem Arbeitsfeld. Ein Fachvortrag von Prof. Dr. Menno Baumann rundete die Feier ab und begeisterte die Anwesenden.
Mit Musik, leckeren Snacks und Zeit zum Austausch klang die Jubiläumsfeier schließlich aus.
Herzlichen Dank an alle, die mit uns diesen besonderen Anlass gefeiert haben – auf die nächsten 20 Jahre!

Projekt Stolpersteine
„Die Mosaikschule begibt sich auf den Weg Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage zu werden. Dazu gab es in der letzten Schulwoche vor den Osterferien eine themenbezogenen Projektwoche.
In verschiedenen Workshops konnten die SuS ihr Statement setzen und zeigen wie Vielfältig unsere Schule ist.
In meinem Workshop haben 7 Jungen aus 6 Nationen an dem Projekt Stolpersteine mitgewirkt. Wir haben uns die Geschichte der Familie Cohen angeschaut. Diese Famile wohnte nur 400m von der Mosaikschule entfernt und sie waren unsere direkten Nachbarn. Wir haben in Onlinearchiven recherchiert, haben zu fast jedem Familienmitglied ein Foto gefunden und zum Abschluss die Arbeit auf einem Plakat der gesamten Schule präsentiert.
Ein zentraler Punkt des Workshops „Stolpersteine“ war die Stolpersteine zu reinigen. Alle Teilnehmer des Workshops haben mit ganz viel Respekt und Würde die Stolpersteine der Familie Cohen in der Mühlensteine wieder zum glänzen gebracht. Wir haben noch Rosen abgelegt und und vor Ort eine Schweigeminute abgehalten.
Die Jungen aus dem Workshop waren sehr ergriffen von der Geschichte der Familile Cohen. Die Repressalien, die die Familie erleben musste und dass kein Familienmitglied den Holocaust überlebt hat, hat die Schüler sehr nachdenklich gestimmt.
Mein Workshop war sich einige, dass die Erinnerungskultur sehr wichtig ist und gerade in der heutigen Zeit es wichtig ist Stellung zu beziehen, dass so etwas nie wieder passieren darf.“
Jörn Lahme I Sozialarbeit an Schulen



Deutschland hat die Wahl (zumindest die Meisten von uns!)
Es ist jetzt dringend geboten, mit Bedacht zu wählen, um unsere Demokratie zu schützen! Deine Stimme ist wichtig – nutze sie und geh wählen!
Wähle demokratisch! Unsere Geschäftsführerin erinnert in diesem Video daran, dass es aber auch von besonderer Bedeutung ist, nach der Wahl die eigenen Privilegien zu nutzen, um Menschen in dieser verschärften gesellschaftlichen Stimmung beizustehen und zu unterstützen.
„Lassen Sie es nicht zu, dass unsere Gesellschaft so verroht, dass so mit Menschen umgegangen werden kann!“ Elisabete Janeiro Marques
Geschäftsführerin Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung
Songprojekt GSB
In den letzten Monaten haben sich einige Kinder des 4. Jahrgangs der Grundschule an der Beethovenstraße wöchentlich zum gemeinsamen Musizieren getroffen. Sie haben unter anderem einen Songtext umgeschrieben, eine Melodie erstellt, Szenen mit der Kamera festgehalten, Tonaufnahmen gemacht und das Video geschnitten. Ziel war es u.a., Medienkompetenzen zu fördern und Digitale Medien sinnvoll in den Alltag zu integrieren.
Alicia Rebeski; Sozialarbeit an Schulen
Raum für Demokratie in der Mosaikschule
In den letzten Wochen haben sich unsere Schüler*innen intensiv mit dem Thema Demokratie und Wahlen auseinandergesetzt. Im Rahmen von „Raum für Demokratie“fand an der Mosaikschule mit unserem Kollegen Jörn Lahme eine simulierte Bundestagswahl statt – eine spannende Möglichkeit, demokratische Prozesse hautnah zu erleben.
Bereits in der vergangenen Woche konnten die Jugendlichen ihre Stimme abgeben. Doch damit nicht genug: In einer anschließenden Diskussionsrunde zur Wahlreflektierten sie über ihre Entscheidung, politische Strömungen und gesellschaftliche Entwicklungen. Dabei zeigte sich ein interessantes Bild, das auch in der öffentlichen Debatte oft aufgegriffen wird: Die Linke ist bei den Jugendlichen besonders beliebt. Gleichzeitig wurden deutliche Sorgen in Bezug auf die AfD geäußert. Viele Schüler*innen berichteten von Ängsten um ihre Zukunft und die ihrer Familien.
Um das politische Bewusstsein weiter zu schärfen, führen wir in dieser Woche eine vertiefte Bundestagswahl-Simulation mit den 9. Klassen durch. Der Ablauf:
- Erstwahl ohne Vorwissen – Die Jugendlichen geben ihre Stimme ab, ohne dass sie zuvor Informationen zu den Parteien erhalten haben.
- Parteien und Programme kennenlernen – Gemeinsam mit den Lehrkräften stellen wir die Wahlprogramme der Parteien in kurzen, verständlichen Stichpunkten vor.
- Diskussion & Reflexion – Die Schüler*innen diskutieren über die Inhalte und teilen ihre Gedanken.
- Zweite Wahl – Nach dem Austausch erfolgt eine erneute Abstimmung. Die Ergebnisse werden verglichen und gemeinsam reflektiert.
Das Ziel dieser Aktion ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern den Dialog zu fördern. Demokratie lebt vom Austausch und der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven – genau das möchten wir unseren Schüler*innen mitgeben.
Wir freuen uns, dass die Mosaikschule auch Teil des Projekts „Raum für Demokratie“ ist und sind gespannt auf die weiteren Diskussionen und Erkenntnisse!


Am 23.Februar sind Bundestagswahlen!
Die Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung startet eine Wahlkampagne, um die Bedeutung demokratischer Wahlen für den Kinderschutz hervorzuheben. Über verschiedene Social-Media-Kanäle verbreiten wir Kampagnenmotive, die dazu aufrufen, wählen zu gehen – denn eine starke Demokratie ist die Grundlage für den Schutz und die Rechte von Kindern und Jugendlichen.
Mit klaren Botschaften möchten wir sensibilisieren, informieren und Menschen ermutigen, ihre Stimme zu nutzen. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für eine gerechte, vielfältige und kinderfreundliche Gesellschaft!
Jetzt auch als Download! Ihr möchtet die Postkarten selbst drucken oder digital teilen? Im Download-Bereich unserer Website findet ihr alle Motive zum Herunterladen.

Engagement für Demokratie und Partizipation
Unsere Jugendhilfe-Organisation bleibt aktiv! In unserem Raum kommen wir regelmäßig mit unseren Fachkräften ins Gespräch, um sie weiter für die Bedeutung von Demokratiebildung und Partizipation in ihrer täglichen Arbeit zu sensibilisieren. Passend dazu haben wir eine Auswahl an Fachbüchern bereitgestellt.
Ein weiteres wichtiges Anliegen: gemeinsames Engagement für unsere Werte. Deshalb rufen wir als Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung dazu auf, sich an Demonstrationen in der Nähe zu beteiligen – natürlich gemeinsam mit den Jugendlichen.
Doch unser Einsatz geht noch weiter: Wir stehen jederzeit für den Austausch mit Kindern, Jugendlichen und Familien bereit. Ob Beratung, Unterstützung oder einfach ein offenes Ohr – wir sind für euch da.
Auch in Schulen setzen wir regelmäßig Projekte zu Demokratiebildung, Partizipation und sozialem Miteinander um. Unsere Fachkräfte haben wir dazu aufgerufen, mit neuen, kreativen Projektideen aktiv zu werden.
Wir freuen uns darauf, weiterhin von unseren Erfahrungen zu berichten – bleibt dran!
https://www.bpb.de/themen/bundestagswahlen/557261/raum-fuer-demokratie/


Neue Postkartenkampagne: Jugendhilfe mit Haltung!
Die Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung setzt ein klares Zeichen: Jugendhilfe ist mehr als eine Aufgabe – sie ist eine Haltung! Mit unserer neuen Postkartenkampagne möchten wir genau das sichtbar machen und zum Nachdenken anregen.
Unsere Botschaften:
„Die Arbeit in der Jugendhilfe ist keine Aufgabe – es ist eine Haltung!“
„Diskriminierungsschutz ist Kinderschutz.“
„Vielfalt schützt unsere Zukunft.“
„Hier machst du den Unterschied: Jugendhilfe braucht Herz, Mut und dich!“
Diese Statements stehen für unsere Werte und unser tägliches Engagement. Die Postkarten liegen in unseren Räumen aus – teilt sie weiter und setzt mit uns ein Zeichen für eine starke Jugendhilfe!
Jetzt auch als Download! Ihr möchtet die Postkarten selbst drucken oder digital teilen? Im Download-Bereich unserer Website findet ihr alle Motive zum Herunterladen.

Interview im Delme Report
„Wir sind alle rassistisch sozialisiert“
Von Jill Rabea Zaun
Elisabete Janeiro Marques über Alltagsrassismus und Präventio
Delme Report: Frau Marques, was würden Sie sich von Menschen wünschen, die selbst nicht vom Alltagsrassismus betroffen sind?
Elisabete Janeiro Marques: Alle Menschen sollten sich bewusst mit Rassismus und seiner Wirkmacht beschäftigen, weil wir alle rassistisch sozialisiert sind. Das heißt, dass alle Menschen Vorurteile zum Beispiel anhand des Äußeren eines anderen Menschen haben. Das Fremde ist vermeintlich gefährlich. Es ist wichtig, die eigenen Vorurteile zu erkennen und zu hinterfragen: Woher kommen meine Vorurteile? Die Verantwortung jeder einzelnen Person liegt dann darin, sich bewusst gegen die eigenen Vorurteile zu entscheiden, offen zu bleiben und nicht zu diskriminieren. Dies gilt auch für positiven Rassismus.

Freundschafts-Bank an der Käthe-Kollwitz-Schule
„Es fiel immer öfter auf, dass manche Kinder in den Pausen kein anderes Kind zum Spielen haben bzw. finden oder die Freund*innen keine Lust auf ein bestimmtes Spiel haben, welches das Kind gern spielen möchte. Die Spiele-Treff-Bank soll ein Signal senden: Ich suche jemanden zum Spielen für die Pause. Das Kind kann sich mit einem ausgeliehenen Spielzeug wie z.B einem Tennisschläger auf die Bank setzen und signalisiert so, dass es einen Mitspieler für Tennis sucht.
Auch kann es sich ohne ein Spielzeug dort setzen und zeigt so, dass es gern mit jemanden die Pause verbringen möchte. Dies funktioniert ohne Sprachbarrieren und auch schüchterne Kinder bekommen so die Möglichkeit, jemanden zu finden, der mit ihnen spielt. Inhaltlich wird dies mit allen Kindern der Schule im Sozialtraining thematisiert, damit die Bank keinen Außenseiter*innen-Charakter bekommt, sondern als Chance wahrgenommen wird, neue Spielfreundschaften zu knüpfen. Alle Kinder hatten viel Freude am Gestalten der Bank und auch die Idee, die hinter der Bank steckt, wurde von allen Lehrkräften und Schüler*innen sehr gut angenommen. Nun wird sich in der nächsten Zeit zeigen, wie oft die Bank genutzt wird und ob sie zu einem besseren Miteinander führen kann und zu neuen Spielefreundschaften führt.
#sozialarbeitanschulen #sas
#delmenhorsterjugendhilfestiftung

„75 Jahre Paritätischer Niedersachsen“ – gemeinsam für Demokratie, Toleranz und eine starke Interessenvertretung

Kampagne: Weil alle zählen. Seit 100 Jahren. Der Paritätische.
Der Paritätische Gesamtverband feiert 2024 sein 100-jähriges Jubiläum und nimmt dieses zum Anlass, Höhepunkte und Meilensteine der eigenen Entwicklung herauszustellen und gemeinsam mit seinen mehr als 10.800 Mitgliedsorganisationen auf 100 Jahre Verbandsgeschichte zu blicken, auf das Jetzt und optimistisch in die Zukunft.

